18.03.2024

Schon im August 2023 sollte ein Treffen mit SPD Minister Willingmann in der Nähe von Havelberg stattfinden. Erst ein halbes Jahr später hat es dann geklappt, leider blieb nur 1 1/2  Stunden Zeit zum Austausch miteinander. Geladen waren 15 Personen aus vielen Bereichen, wie Wirtschaft, Verwaltung und Verbänden, welche natürlich alle etwas auf den Nägeln zu brennen hatten.

Getroffen hatten wir uns am 13.3. im Rittergut Todtenkopf bei Kümmernitz, einer sehr einsamen gegend mit viel Flair.

Themen wie der Wolf, Polderbauten die Energiewende, das Wassergesetz und Grüner Wasserstoff standen auf der Tagesordnung und jeder Teilnehmer hatte individuelle Fragen.

Zum Wolf sprach Minister Willingmann sich für eine kleinteiligere Betrachtung der Anhäufung von Rudeln in bestimmten Gebieten aus.

Die Meldung weniger Risse an Nutztieren bringt theoretisch den Eindruck, das es auch weniger sind, dem haben wir kategorisch widersprochen, es lag eher an der negativen Behandlung von Tierhaltern durch das WZI in den vergangenen Jahren. Landwirte nehmen eher die Risse ohne Entschädigung in Kauf, als sich hier gängeln zu lassen. Auch der bürokratische Aufwand für den Erhalt von Entschädigungsleistungen nach Wolfsrissen wurde angesprochen. Hier ist dringender Handlungsbedarf von Nöten.

Die Darstellung, das 62 Prozent mittlerweile Hybriden sind, konnte der Minister so nicht bestätigen.

Zur Energiewende und der Frage, wie es mit Windrädern im Wald weiter geht, äußerte sich der Minister wie folgt: Windräder im Wald, kommt auf jeden Fall in diesem Jahr noch und wird gesetzlich verankert. Natürlich werden dort Kalamitätsflächen und Trockenflächen bevorzugt.

Das Akzeptanz- und Beteiligungsgesetz für die Gemeinden wird kommen und schnellstens umgesetzt.

Die vielen weiteren Themen konnten nicht mehr diskutiert werden.